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SicherheitskennzeichenSicher ist sicher.

Sicherheitsschilder - so kennzeichnen Sie  Arbeitsplätze und Betriebsstätten normgerecht

  in mehreren Farben erhältlich

  in mehreren Formen erhältlich

Sicherheitszeichen sind Zeichen, die durch Kombination von geometrischer Form und Farbe sowie graphischem Symbol eine bestimmte Sicherheits- und Gesundheitsschutzaussage ermöglichen. Sie helfen, sich in Gebäuden bzw. auf dem Betriebsgelände richtig zu verhalten, damit Gefahren erkannt und Unfälle vermieden werden. Damit diese Kennzeichen einheitlich sind und in ganz Europa richtig verstanden werden, sind die Symbole in der  ISO 7010 festgelegt. Die neue ASR A1.3 hat in Ihrer letzten Veröffentlichung vom Februar 2013 die Symbole aus dieser DIN-Norm übernommen. Hier erhalten Sie eine Auswahl der wichtigsten Zeichen gemäß dieser Normen.

Gültige Normen für Sicherheitskennzeichnung

Die Arbeitsstättenregel ASR A1.3 vom Februar 2013 bildet die Rechtsgrundlage zur Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung in Arbeitsstätten. Übernommen wurden die international festgelegten Sicherheitszeichen aus der DIN EN ISO 7010. Nur bei der richtigen Verwendung der Sicherheitsschilder nach ASR A1.3 (2013) kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass er die Arbeitsstättenverordnung hinsichtlich der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung einhält und in diesem Bereich keine Gefährdungsbeurteilung erstellen muss.

Erst  2019 wurde eine mit vielen neuen Sicherheitssymbolen ergänzte ISO 7010 (DIN EN ISO 7010:2020-07) veröffentlicht und 2020 in die deutsche Normung überführt.

Wozu gibt es Sicherheitskennzeichen?

Sicherheitskennzeichen sollen informieren über

  • Gefahren, die von bestimmten Gegebenheiten ausgehen, etwa Absturzgefahr, Quetschgefahr, dem Vorhandensein gefährlicher Substanzen (giftige oder ätzende Stoffe bzw. radioaktive Stoffe) oder von gefährlichen Anlagen (Anlagen mit elektrischer Hochspannung, Laserstrahlen) -->  Warnzeichen
  • die Notwendigkeit bestimmte Verhaltensweisen zu unterlassen, um Unfälle zu vermeiden, etwa das Rauchen oder der Umgang mit offenem Feuer wegen der  Anwesenheit explosionsgefährdender Gase, Stäube und Dämpfe in der Umgebung --> Verbotszeichen
  • die Notwendigkeit ein bestimmtes Verhalten zu zeigen, um Unfälle zu vermeiden oder deren Folgen zu mildern (Tragen von  Arbeitsschutzhelmen) oder um Beschädigungen der Gesundheit zu vermeiden (Tragen von Gehörschutz, Atemschutzmaske). --> Gebotszeichen

Sicherheitskennzeichen sind als Piktogramme gestaltet und selbsterklärend.

Durch die Piktogramme sind, im Unterschied zu Textschildern, international einheitliche und universell verständliche Schilder möglich. Durch den Kennbuchstaben sowie eine dreistellige Ziffer lässt sich jedes genormte Sicherheitskennzeichen identifizieren.  Die Kennbuchstaben sind festgelegt auf  W = Warnzeichen, M = Gebotszeichen, P = Verbotszeichen, F = Brandschutzzeichen und E = Rettungszeichen.

Warnzeichen
In der DIN EN ISO 7010 und der deutschen Unfallverhütungsvorschrift "Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz" sind Form, Farbe und Bedeutung der Zeichen festgelegt. Warnzeichen sind schwarze Warnsymbole in einem schwarzen Dreieck mit gelbem Hintergrund und Lichtkante (RAL 1003 signalgelb). Sie weisen keinen oder nur sehr wenig Text auf, damit die Zeichen unabhängig von Sprachkenntnissen verstanden werden.
Gebotszeichen
Die Piktogramme sind weiß und befinden sich auf einem runden Schild mit blauen Hintergrund (RAL 5005 Signalblau) und weißem Rand. Sie werden vor allem im Straßenverkehr und in der Unfallverhütung am Arbeitsplatz verwendet. Dort weisen sie auf das Tragen von  Schutzausrüstung hin. Es besteht die Möglichkeit, mehrere Hinweise in einem Piktogramm zu kombinieren (z. B. Helm- und Brillentragepflicht).
ASR A1.3 und DIN EN ISO 7010 definieren Kennbuchstaben für die verschiedenen Kategorien der Sicherheitskennzeichen.
Brandschutzkennzeichen
Die Piktogramme sind weiß und befinden sich auf einem rechteckigen Schild mit rotem Hintergrund (Rot/RAL 3001 Signalrot) und weißem Rand. Sie werden vor allem im gewerblichen Bereich und in der Unfallverhütung am Arbeitsplatz verwendet. Sie weisen hauptsächlich auf Brandmelder oder Brandbekämpfungsmittel hin. Es besteht dort auch die Möglichkeit, diese Schilder mit einem Richtungsschild zu kombinieren. Richtungsschilder alleine sind nicht zulässig.

Verbotsschilder
Die Piktogramme  werden international in der ISO 7010 (deutsche Version: DIN EN ISO 7010) definiert: als schwarzes Piktogramm auf einem runden Schild mit weißem Hintergrund (Weiß/RAL 9003 Signalweiß), rotem dicken Rand (Rot/RAL 3001 Signalrot) und einem dicken roten Querbalken (von links oben nach rechts unten), der das Piktogramm durchstreicht. Die Piktogramme stellen eindeutig eine verbotene Handlung oder einen verbotenen Gegenstand dar. So bedeutet zum Beispiel eine durchgestrichene Zigarette, dass Rauchverbot herrscht. Es gilt der Grundsatz: Ein Zeichen = eine Aussage.
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Welche Größe muss mein Sicherheitskennzeichen haben?

Grundsätzlich ist es wichtig, dass Sicherheitskennzeichen so angebracht werden, dass die Beschäftigten sie früh genug wahrnehmen und auch aus größerer Entfernung erkennen können. Dazu sollten die Zeichen nach Möglichkeit in Augenhöhe angebracht werden. Eventuell können Kennzeichen auch mehrfach angebracht werden.

Entscheidend ist der Abstand, aus dem das Schild noch sicher erkannt werden kann.

Laut ASR A1.3 ist die Erkennungsweite der größtmögliche Abstand zu einem Sicherheitszeichen, bei dem dieses noch lesbar und bezüglich Form und Farbe erkennbar ist.

In der aktuellen ASR A1.3 sind die Größen entsprechend der Erkennungsabstände als Hilfestellung angegeben, um eine falsche Auswahl zu vermeiden. Sehen Sie dazu unsere nebenstehende Tabelle.

Bei viasign labels erhalten Sie Warnzeichen bis zu einer Seitenlänge von 200 mm und Verbots-und Gebotsschilder bis zu einem Durchmesser von 200 mm.

Welche Materialien kommen bei Sicherheitskennzeichen zum Einsatz?

Bei viasign labels erhalten Sie Sicherheitskennzeichen aus selbstklebender Folie, da der Einsatz sehr flexibel ist.

Folgende Eigenschaften hat das Material:

Für den Innenbereich unbegrenzt haltbar
zwei verschieden Varianten bei der Klebkraft (abhängig vom Untergrund)
Temperaturbeständig
Resistent gegen viele Chemikalien

Wann muss man Sicherheitskennzeichnung anbringen?

Sicherheitskennzeichen müssen an jedem Arbeitsplatz vorhanden sein, wenn Gebote, Verbote und andere sicherheitsrelevante Hinweise dauerhaft einzuhalten sind. Sie sollen jedoch nur dort zum Einsatz kommen, wo  keine anderen Sicherheitsmaßnahmen vorhanden sein, da sie diese nicht ersetzen dürfen.

Wenn die Gefährdungsbeurteilung nach der ArbStättV zeigt, dass Gefährdungen weder vermieden noch begrenzt werden können, dann ist die Kennzeichnung nach ASR A1.3 einzusetzen.  Nur die Kennzeichnung nach der aktuellen Fassung der ASR A1.3 erspart eine weitere Gefährdungsbeurteilung. Hier können Sie den genauen Wortlaut der ASR1.3. nachlesen.

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