Inventarisierung

Hier finden Sie Etiketten zum Kennzeichnen Ihres Inventars (z.B. im Rahmen Ihrer Inventur) oder zum Kenntlichmachen Ihres Eigentums. Die Etiketten stehen in unterschiedlichen Ausführungen zur Verfügung und können teilweise mit Ihrem Firmenamen versehen werden. In der Kategorie "Hilfsmittel" erhalten Sie Folienstifte zum Selbstbeschriften und Laminatfolie zum Schutz der Beschriftung.
Die Inventaraufstellung
Jeder Kaufmann ist verpflichtet ein Inventar aufzustellen. Dies muss er zu Beginn seiner unternehmerischen Betätigung vornehmen und zum Ende eines jeden Geschäftsjahres (Wirtschaftsjahr). Diese Verpflichtung ergibt sich sowohl nach dem Handelsrecht (§ 240 HGB) wie auch nach dem Steuerrecht (§ 140 AO und § 141 AO). Aus steuerlicher Sicht zählen hierzu zunächst diejenigen, welche dies aus handelsrechtlicher Sicht müssen, aber auch für bestimmte andere Gewerbetreibende, bei denen die folgenden, in § 141 AO aufgeführte Größenmerkmale erfüllt sind:

  • Umsätze einschließlich der steuerfreien Umsätze, ausgenommen die Umsätze nach § 4 Nr. 8 bis 10 des Umsatzsteuergesetzes, von mehr als 500.000 Euro im Kalenderjahr oder
  • selbstbewirtschaftete land- und forstwirtschaftliche Flächen mit einem Wirtschaftswert (§ 46 des Bewertungsgesetzes) von mehr als 25.000 Euro oder
  • einen Gewinn aus Gewerbebetrieb von mehr als 50.000 Euro im Wirtschaftsjahr oder
  • einen Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft von mehr als 50.000 Euro im Kalenderjahr.
Für andere Personen besteht diese Verpflichtung dagegen nicht. Hierunter fallen z.B. Kleingewerbetreibende.

Die Inventur bezeichnet man als die Tätigkeit (körperliche Bestandsaufnahme), mit deren Hilfe das Inventar erstellt wird. Die Inventuraufnahme ist eine Handlung, die sich mit dem Messen, Zählen und Wiegen aller Vermögensgegenstände befasst. Sie erfasst die am Stichtag vorhandenen Wirtschaftsgüter.